Teleskopprothese: Aufbau und Friktion
Die Teleskopprothese ist herausnehmbarer Zahnersatz, der über Doppelkronen an den eigenen Zähnen gehalten wird. Sichtbare Klammern gibt es nicht. Dieser Beitrag erklärt, wie die Versorgung aufgebaut ist, was mit Friktion gemeint ist und für welche Situationen sie sich eignet.
Auf einen Blick: Teleskopprothese
- Versorgungsart herausnehmbarer Zahnersatz mit Doppelkronen
- Friktion Haftkraft zwischen fest eingesetzter Innenkrone und Außenkrone der Prothese
- Geeignet besonders bei nur noch wenigen verbliebenen Zähnen
- Lebenserwartung (Richtwert) 5 bis 20 Jahre, je nach Pflege und äußeren Einflüssen
So ist eine Teleskopprothese aufgebaut
Für eine Teleskopprothese werden die vorhandenen Zähne ähnlich wie für eine Krone beschliffen. Die Zahnstümpfe erhalten dünne Metallkappen, die fest eingesetzt werden. Auf diesen parallelen Kappen baut die Prothese auf: Ihre Kronen greifen über die Kappen, so entstehen versteckte Doppelkronen. Bei eingesetzter Prothese sind die Metallkappen nicht zu sehen.
Fehlen mehrere Zähne im Kiefer, kann eine dünne metallische Verstärkung erforderlich sein.
Was bedeutet Friktion?
Als Friktion wird in der Zahntechnik die Haftkraft (Haftreibung) zwischen der fest eingesetzten Innenkrone und der Außenkrone in der Prothese bezeichnet. Sie hält die Prothese an ihrem Platz und lässt sich trotzdem von Hand lösen, um die Prothese zur Reinigung herauszunehmen. Wie gut das gelingt, hängt von der Passung der beiden Teile ab.
Passung und Friktion beim iTeleskop 2.0
Beim iTeleskop 2.0 von IMEX sorgt eine spezielle Gold-Platin-Veredelung für Passung und Friktion. Das tägliche Ein- und Ausgliedern gelingt nach Angaben von IMEX sanft. Gegenüber der Standardlegierung nennt IMEX bessere Eigenschaften bei Passung, Friktion und Lebensdauer.
Geeignet bei wenigen Restzähnen
Die Teleskopprothese eignet sich besonders gut, wenn nur noch wenige Zähne verblieben sind. Sie wird von den fest eingesetzten Teleskopkronen gehalten. Den Tragekomfort beschreibt IMEX als hoch. Geht später ein Pfeilerzahn verloren, kann die Prothese erweitert werden. Welche Versorgung im Einzelfall infrage kommt, entscheidet die behandelnde Zahnarztpraxis anhand des Befunds.
Lebensdauer und Kontrolle
Als Richtwert nennt IMEX je nach Pflege und äußeren Einflüssen eine Lebenserwartung von 5 bis 20 Jahren. Sie muss regelmäßig kontrolliert und bei Veränderungen des Zahnfleisches im zahnlosen Bereich angepasst werden. Dieser Vorgang heißt Unterfütterung.
Häufige Fragen zum Aufbau der Teleskopprothese
Was sind Doppelkronen?
Auf den beschliffenen Zähnen sitzen fest eingesetzte Metallkappen. Die Kronen der Prothese greifen darüber. Beide zusammen bilden die Doppelkrone.
Was bedeutet Friktion bei einer Teleskopprothese?
Friktion ist die Haftkraft (Haftreibung) zwischen Innen- und Außenkrone. Sie hält die Prothese und erlaubt trotzdem das Herausnehmen.
Sieht man die Metallkappen?
Nein. Bei eingesetzter Prothese werden die Metallkappen von den Kronen der Teleskopprothese verdeckt.
Für wen eignet sich eine Teleskopprothese?
Sie eignet sich besonders gut bei nur noch wenigen verbliebenen Zähnen und lässt sich einfach erweitern.
Hinweis
Diese Seite dient der Orientierung und ergänzt vorhandene IMEX-Inhalte. Medizinische Diagnose, Indikation und Behandlungsentscheidung erfolgen durch die behandelnde Zahnarztpraxis. Verbindliche Produkt-, Preis-, Garantie-, Material- und Qualitätsangaben richten sich nach den jeweils aktuellen IMEX-Originalinformationen und Bedingungen.
Weiterführende Informationen
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